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Program

17.01.2018

Tschechischer Dokfilm am Mittwoch: Strnadovi / A Marriage Story

Die Prager Regisseurin Helena Třeštíková ist weit über Tschechien hinaus für ihre aufwändigen Langzeitdokumentationen bekannt, in denen sie ihre Protagonisten mehrere Jahrzehnte lang begleitet. In einem dieser Projekte porträtiert Helena Třeštíková verschiedene Ehepaare aus Prag – ursprünglich wollte sie mit ihren Filmen den Gründen für die hohe Scheidungsrate in den 1980er Jahren nachspüren.

24.01.2018    |    29.03.2018

Josef Sudek: Topographie der Trümmer. Prag 1945

Gleich in den ersten Tagen nach Kriegsende begab sich Josef Sudek (1896–1976), einer der weltweit anerkanntesten tschechischen Fotografen des 20. Jahrhunderts, in die Straßen von Prag, um die Schäden zu dokumentieren, die der Krieg hinterlassen hatte. So entstand eine ungewöhnliche Serie von fast 400 Fotografien, die sowohl dokumentarischen als auch künstlerischen Charakter haben. Die Aufnahmen zeigen zerstörte Gebäude, demontierte Skulpturen und Denkmäler, aber auch Vorrichtungen zum Brand- und Luftschutz. Die Negative werden heute im Institut für Kunstgeschichte an der Akademie der Wissenschaften der Tschechischen Republik in Prag aufbewahrt. Vierzig dieser bisher noch nie gezeigten Fotografien in neu angefertigten Vergrößerungen stellt nun die Ausstellung in der Galerie des Gerhart-Hauptmann-Hauses in Düsseldorf vor. Mit ihr begeht ein Ausstellungsprojekt seine Premiere, das in dieser Form nach Mailand, Rom, Paris und Warschau ziehen und im Sommer 2018 dann in einer erweiterten Version auch in Prag zu sehen sein wird.

27.02.2018

Josef Sudek: Topographie der Trümmer. Entstehung und Hintergründe

Im Begleitprogramm zur Ausstellung „Josef Sudek: Topographie der Trümmer. Prag 1945“, spricht die Kunsthistorikerin Mariana Kubištová über die Entstehung und den historischen Kontext der umfangreichen Fotoserie von Josef Sudek, in der er die Schäden dokumentiert, die der Zweite Weltkrieg in Prag hinterlassen hat. Die komplette Serie besteht aus fast 400 Fotografien mit dokumentarischen, vor allem jedoch künstlerischen Charakter, ein großer Teil des Zyklus ist in der aktuellen Ausstellung im Gerhart-Hauptmann-Haus zu sehen.

14.02.2018

Tschechischer DokFilm am Mittwoch: Generation N – Deutschböhme

Veronika Kupková und Olga Komarevtseva lassen in ihrem Film vertriebene und daheimgebliebene Sudetendeutsche von ihren Erfahrungen nach 1945 erzählen. Die vier betagten Zeitzeugen erinnern sich vor der Kamera an ihre bewegten, manchmal unglaublichen Schicksale. So konnte die Familie von Pauli Luft nur deshalb im Land bleiben, weil sie bei den Nachkriegstransporten der Deutschen aus der Tschechoslowakei einfach vergessen wurde. Und Simeon Schlosser verlor seine Heimat gleich zweimal: das erste Mal, als er vertrieben wurde, das zweite Mal, als seine Heimatstadt für einen Talsperrenbau geflutet wurde.

21.03.2018

Tschechischer DokFilm am Mittwoch: Máma z basy/Mom from Jail

Die Langzeitdokumentation von Veronika Jonášová führt uns zunächst in das Gefängnis von Světlá nad Sázavou. Hier verbüßen die jungen Mütter Petra, Bára und Andy ihre Haftstrafen und denken wie wohl alle anderen Häftlinge darüber nach, wie sie ihr Leben nach der Entlassung gestalten. Anders als andere Frauen sind sie nicht allein ins Gefängnis gekommen – sie haben ihre kleinen Kinder mitgebracht, die hier mit ihnen die Zelle teilen.

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TSCHECHISCHE ZENTREN IN DER WELT

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20. 10. 2015

Lesung: Kateřina Tučková

16. 10. 2015. Fotos: Tschechisches Zentrum Düsseldorf

23. 09. 2015

Sophies Entscheidung - der tschechische Weg

17.9.2015. Fotos: Tschechisches Zentrum Düsseldorf

06. 05. 2015

Böhmische Dörfer / Česká vesnice

5.5.2015. Fotos: Tschechisches Zentrum Düsseldorf

29. 04. 2015

Bohumil Hrabal: Ein Perlchen am Grund

28.4.2015. Fotos: Tschechisches Zentrum Düsseldorf

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